Ulrike Anna Bleiers „Bushaltestelle

Diese Stille. Sekundenlang nach jedem Kapitel: Stille. Sie steht synonym für die Beziehung Elkes zu ihrer Mutter Theresa, begleitet die gesamte Erzählung – und hinterlässt am Ende ein bedrückend schales Gefühl. So etwas wie d-Moll, diese tiefernste Tonart. Ulrike Anna Bleier widmet der zwischenmenschlichen Stille ein ganzes Buch – und schaffte nach ihrem Debüt „Schwimmerbecken“, wofür sie im vergangenen Jahr auf der Hotlist der zehn besten Bücher aus unabhängigen Verlagen stand, mit „Bushaltestelle“ nun erneut ein kleines Meisterwerk.


Rezension

Titel Zwischenmenschliche Stille

Medium: Passauer Neue Presse, Feuilleton, 30. Oktober 2018

Autor*in: Alexandra von Poschinger

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