Thomas Raabs Geschichte eines ungewöhnlichen Mörders

Nur eines verschafft Karl Heidemann Erlösung von der unendlichen Qual des Lärms dieser Welt: die Stille, die nur der ewige Friede des Todes mit sich bringt. Daher ist die Spur, die Karl in seinem Heimatdorf Jettenbrunn hinterlässt, auch besonders blutig. Sein außergewöhnlich sensibles Gehör hat Karl gelehrt, sich seinen Opfern lautlos wie ein Raubtier zu nähern – und dann grausam zuzuschlagen. Weil er seinen Auserwählten das stille Geschenk des Todes bringen will. Mit dem Filetiermesser.


Rezension

Titel Ein Meisterwerk über Vereinsamung und Verführtheit

Medium: Passauer Neue Presse, Literatur, 7. April 2015

Autor*in: Alexandra von Poschinger

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